Vom Brotkorb zum Schlaraffenland

Nahe der Duisburger Innenstadt liegt auf dem Gelände des ehemaligen Industriegebietes heute der urbane Innenhafen mit Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit.

Der Ort, den die Menschen in der Region früher als Brotkorb des Ruhrgebiets bezeichneten, ist heute ein pulsierender urbaner Raum. Hier leben und arbeiten die Duisburger*innen und flanieren gemeinsam mit Menschen aus dem gesamten Ruhrgebiet und darüber hinaus. . Moderne Architektur trifft auf alte Industriebauten, im Hafenbecken des Rheins am Innenhafen liegen kleine Sport- und Schlauchboote, Bars und Restaurants laden zum Feierabendgetränk ein. Hier, wo einmal der zentrale Hafen- und Handelsplatz am Rhein war; bekannt für seinen Getreideumschlag.

Der Wandel begann Ende der 1980er-Jahre. Im Zuge der Internationalen Bauausstellung Emscher Park wurden die Lager- und Gewerbehallen umfunktioniert und das gesamte Gelände umgestaltet und erneuert. Nahe der Innenstadt konnte so ein attraktives Viertel für Wohnen, Arbeiten und Kultur etabliert werden. Die zum Kunstmuseum ungestaltete Küppersmühle und das Kultur- und Stadthistorische Museum laden zu Ausstellungen ein. Regelmäßige Events wie die Extraschicht – Nach der Industriekultur oder das innenhafenfest zeigen, wie beliebt der Ort bei den Duisburger*innen in der Zwischenzeit geworden ist.

Fotonachweis © Jochen Schlutius, Uwe Köppen, Stadt Duisburg, Klaus Spann

Innenhafen Duisburg
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Innenhafen Duisburg

Innenhafen Duisburg

Hansegracht 10

47051 Duisburg

Weltrekord-Ort

Zum Hafen gehören Schiffe. Und zum Innenhafenfest gehören Drachenboote. Nirgendwo auf der Welt gibt es eine größere Fun-Regatta mit Drachenbooten. Das verbrieft auch das Guinness-Buch der Rekorde. Seit 2005 hat der Duisburger Innenhafen mit seinem einzigartigen Event den Eintrag sicher.

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