Für mehr Solidarität und Miteinander

Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Menschen nicht nur gesundheitlichen, sondern auch finanziellen Notlagen ausgetzt. Die gemeinsame Aktion "Wir im Revier" richtet sich an diese Menschen in Notlagen und zahlt bis zu 1.000 Euro unbürokratisch und schnell aus. Beteiligt sind daran auch Partner des Netzwerks Wirgebiet wie etwa die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR), der Regionalverband Ruhr oder die Funke Mediengruppe.

Die Corona-Krise hat viele Menschen im Ruhrgebiet in finanzielle Notlagen gebracht. Trotz zahlreicher guter Hilfen von Bund und Land gibt es Menschen, die durch das breit gespannte Netz fallen. Genau an diese Menschen richtet sich "Wir im Revier", eine Initiative der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR), der Funke Mediengruppe, der Caritas und der Diakonie, der RAG-Stiftung, der Brost-Stiftung, der Stiftung Mercator GmbH und des Regionalverbands Ruhr. "In der Corona-Krise geht es darum, dass wir solidarisch sind und uns gegenseitig helfen. Das Ruhrgebiet ist eine Region, die anpackt! Die Initiative Wir im Revier beweist es", sagt BMR-Geschäftsführer Rasmus C. Beck.

Die Menschen im Ruhrgebiet schlagen vor, wer Hilfen benötigt: Sie sollen genau hinschauen, wer in der Nachbarschaft durch Corona in Not geraten ist. Über die Internetseite Wir-im-Revier.de können sie Personen vorschlagen und in kurzen Sätzen deren Geschichte erzählen. "Damit stärkt Wir im Revier das Miteinander im Ruhrgebiet", sagt Funke-Verlegerin Julia Becker.

Die Initiative möchte vor allem denjenigen helfen, die in dem für die Kultur des Ruhrgebiets so wichtigen Geflecht aus Kleingewerbe, Gastronomie und Kultur arbeiten und jetzt ohne Existenzgrundlage dastehen. Das Kriterium für die Unterstützung ist dabei eine durch Covid19 entstandene individuelle Not, die durch die staatlichen Förderprogramme nicht behoben wird. "Wir im Revier" will unbürokratisch, schnell, solidarisch helfen, bis zu 1.000 Euro können ausgezahlt werden.

Die Auswahl aus den Einreichungen erfolgt auf Basis der sozialgesetzlichen Vorschriften durch die Caritas und die Diakonie. Die Sozialverbände bedienen sich zudem der fachlichen Begleitung zur Vorauswahl durch Expertinnen und Experten der beteiligten Institutionen. Die Entscheidung und Prüfung über Bedürftigkeit beziehungsweise Zuwendung erfolgt jedoch ausschließlich über Caritas und Diakonie. Durch dieses Vorgehen ist gewährleistet, dass Menschen erreicht werden, die von staatlichen oder gemeinnützigen Institutionen nicht erfasst werden oder sich aus Scham oder fehlendem Wissen nicht selbst melden.

Ein Beirat steht für die breite Unterstützung in der Metropole Ruhr und wirbt um weitere Förderer. Mitglieder sind Rasmus C. Beck (Business Metropole Ruhr GmbH) und Thomas Kloß (FUNKE Mediengruppe NRW) als Initiatoren, Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen), Bärbel Bergerhoff-Wodopia (RAG-Stiftung), Prof. Bodo Hombach (Brost-Stiftung), Dr. Wolfgang Rohe (Stiftung Mercator), Karola Geiß-Netthöfel (RVR), Prof. Dr. Björn Enno Hermans (Caritas Stadt Essen), Pfarrer Michael Stache (Moderator der Ruhrsuperintendenten-Konferenz, Diakonie).

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