Der Gipfel

Weit sichtbar über das zentrale Ruhrgebiet ist das Tetraeder in Bottrop ein Landmarke gewordenes Statement an die Kraft des Wandels in der Region.

Das Neonlicht macht die Zukunft im Ruhrgebiet auch bei Nacht sichtbar. Die erleuchteten Streben der 38 Meter hohen, filigranen Stahlpyramide hinterlassen selbst Vorbeireisenden auf den nahen Autobahnen 2, 31 und 42 einen bleibenden Eindruck. Denn das Tetraeder markiert die Geschichte des Ruhrgebiets hier im Zentrum der Region auf besondere Weise.

In Sichtweite der Zeche Prosper Haniel, auf der im Dezember 2018 das letzte Stück Steinkohle gefördert wurde, erhebt sich auf gut 90 Meter die Halde Beckstraße. Als künstliche Aufschüttung des Abraums aus den Stollen der Bergwerke ist sie ebenfalls ein Relikt der Schwerindustrie. Gleichzeitig teilt die Aussichtsplattform als Kunstwerk seit ihrer Eröffnung 1995 eine Vision von der Transformation in eine neue Zeit.

Fotonachweis © Achim Meurer, Dennis Stratmann, pixabay

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Tetraeder in Bottrop

Haldenereignis Emscherblick, Tetraeder

Beckstraße 57a

46238 Bottrop

Die Halde als Naherholungsraum

Vom Gipfel der Halde führen einige Stufen auf drei Aussichtsplattformen. Die höchste befindet sich 38 Meter über dem Gipfel – und damit gut 120 Meter über dem Fuß der Halde. Bei guter Sicht ist es möglich, den Düsseldorfer Rheinturm zu sehen, der etwa 40 Kilometer entfernt im Westen steht. Auf den künstlichen Tafelberg führen auf direkten Wege 387 Stufen. Ein breites Wegenetz ermöglicht den Weg über verschiedene Steigungswinkel bis zum Gipfel. Wer es sportlich mag, kann im Rahmen des Bottroper Tetraeder Treppenlaufs insgesamt 1847 Stufen auf einer maximal elf Kilometer langen Strecke erklimmen.

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